Birgit Geis

 Ihre Bürgermeisterkandidatin für Limburg



Verkehrspolitik

Limburg muss zu einer autoarmen Stadt werden. Mit der Verabschiedung des Masterplans Mobilität sollte eine Verkehrswende eingeläutet werden. Ziel war die „Stärkung der Stadt- und Lebensqualität in Limburg".

 

Das muss aber auch konsequent verfolgt werden, den Bürgern muss es leichtgemacht werden, auf das Auto zu verzichten. Hierzu gehört unbedingt die Verbesserung des Radwegenetzes und des ÖPNV.

Die autoarme Stadt verringert den CO2-Ausstoß in Limburg und trägt dazu bei, klimaneutral zu werden. Hiervon profitieren unsere Kinder und Enkel. Außerdem wird der Aufenthalt in Limburg für die Limburger Bürger, aber auch für Besucher und Arbeitnehmer von außerhalb angenehmer. Das wiederum wirkt sich positiv auf die Geschäfte in Limburg aus.


 

Umwelt

 

Limburg braucht Grün, Limburg braucht mehr Grün, Limburg braucht viel mehr Grün.

 

So können wir etwas zur CO2 Verringerung beitragen, so können wir etwas gegen den Klimawandel tun.

 

Deshalb dürfen die gesunden Platanen auf dem Neumarkt nicht gefällt werden.

Deshalb brauchen wir mehr Baumanpflanzungen und Grünflächen in der Stadt. 

Deshalb dürfen wir nicht alles versiegeln. 

Deshalb brauchen wir eine Infrastruktur für E-Autos und Car-Sharing-Stationen in den Stadtteilen.

 

Das Projekt "Stadtpark Lahn" muss weiterentwickelt werden u. a. mit einer Fuß- und Radfahrerbrücke im Bereich des Campingplatzes.

 

 

Soziales


In einer Zeit, in der das soziale Gefüge zerbrechlich geworden ist und für viele Menschen auseinanderzufallen droht, ist es wichtig, dass die Stadt Limburg ihrer sozialen Bedeutung gerecht wird.

Aus diesem Grund unterstütze ich sehr, die Projekte „Soziale Stadt“ und den „Jugendpark Blumenrod“.

Auch die sozialen Einrichtungen der freien und kirchlichen Träger, wie das Lädchen, das Caritas-Wohnheim für Obdachlose, das Frauenhaus, um nur einige zu nennen, müssen weiterhin von der Stadt unterstützt werden; und nicht zuletzt die Vereine in der Stadt und in den Stadtteilen, die alle eine soziale Aufgabe erfüllen und hervorragende Jugendarbeit leisten.


Limburg soll eine tolerante und weltoffene Stadt bleiben. Deshalb können wir nicht damit aufhören, das jetzige Integrationskonzept weiter zu betreiben und weiter zu entwickeln.

 

 

Wohnraum

 

Limburgs Einwohnerzahlen steigen und das bedeutet, dass mehr Wohnraum gebraucht wird, insbesondere kleine und bezahlbare Wohnungen.

 

Aber brauchen wir deshalb einen neuen 25 ha großen Stadtteil in Blumenrod, während in der Innenstadt Wohnungen leer stehen und Wohnungen noch gebaut werden könnten? Brauchen wir einen neuen Stadtteil, der sicherlich laut den vorgelegten Plänen attraktiv ist, aber großflächig Boden versiegelt, wertvolles Ackerland verbraucht und ohne Verkehrskonzept beschlossen wurde?

 

Ich trete dafür ein, dass erst Baulücken in der Innenstadt geschlossen und Altbauten renoviert werden und dass ein Konzept entwickelt werden sollte, das dem Wohnungsleerstand in der Innenstadt ein Ende macht. Es kann auch nicht sein, dass Wohnhäuser abgerissen und auf den so entstandenen Flächen Parkplätze gebaut werden.

 

Wir brauchen außerdem kleine bezahlbare Wohnungen für Ältere u. a. auch in den Stadtteilen. Ich rede von bezahlbaren Wohnungen, die sich unsere älteren Bürger im Alter auch leisten können. Sie dürfen nicht durch deren Anmietung in die Sozialhilfe rutschen.

 

 

Gewerbeansiedlung

 

Wie bereits erwähnt, ist Limburg ein attraktiver Gewerbestandort. Gewerbeansiedlung bringt der Stadt Gewerbesteuereinnahmen. Das ist gut und wichtig. Trotzdem müssen Grenzen gesetzt werden. 

 

Es kann nicht sein, dass unbegrenzt Gewerbegebiete ausgewiesen werden und immer mehr wertvolles Ackerland versiegelt wird.


Zur zukunftssicheren Gewerbeansiedlung von Limburg ist es notwendig, Firmen anzusiedeln, die mit Ressourcen sparsam umgehen und flächensparend bauen. Mein Ziel ist es Firmen, nach Limburg zu holen, die Umwelttechnik entwickeln und gute Arbeitsbedingungen anbieten.

 


Stadtteile

Ich wohne nicht in der Kernstadt, sondern in Dietkirchen.

 

Es ist für mich sehr wichtig, dass die Stadtteile die nötige Aufmerksamkeit erhalten, die sie verdienen und die sie brauchen. Denn sie gehören zu Limburg und tragen zur Attraktivität und Bedeutung von Limburg bei. Ich setze mich dafür ein, dass die Stadtteile ihre Identität erhalten und dass Infrastrukturen, wie z. B. Einkaufsmöglichkeiten und Car-Sharing-Stationen erhalten bzw. geschaffen werden.

 

Digitalisierung

 

Digitalisierung ist kein Luxus, sondern eine zwingende Notwendigkeit. Gerade die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig die weitere Digitalisierung in der Verwaltung ist. Das „Home-Office“ ist nur der Anfang. Folgen muss auch die Einführung der E-Akte und die Möglichkeit , dass städtische Dienstleistungen komplett online nachverfolgt und erledigt werden können.

 

 

Sauberkeit und Sicherheit

 

Sauberkeit und Sicherheit in Limburg mit einem Schwerpunkt in der Innenstadt ist weiterhin ein wichtiges Thema. Das subjektive Sicherheitsempfinden vor allem vieler Frauen muss Berücksichtigung finden, in dem öfter als bisher Ordnungskräfte und freiwilliger Polizeidienst in den Bereichen am Bahnhof und in anderen Bereichen sichtbar werden.

 

 

Als Bürgermeisterin von Limburg will ich für alle Bürgerinnen und Bürger da sein. Ich werde keine Klientelpolitik betreiben und keine Gruppen bevorzugen oder benachteiligen. Mein Plan ist es, regelmäßig mit allen Fraktionsvorsitzenden zu reden und mit allen Ortsvorstehern. So lässt sich umsetzen, dass alle sich für das Wohl der Stadt Limburg einbringen können.